Welche Pflichtangaben gehören in ein E-Check Protokoll?
Ein vollständiges E-Check Protokoll dokumentiert lückenlos Prüfobjekt, Messwerte, eingesetzte Prüfgeräte und das Prüfergebnis. Fehlt eine Pflichtangabe, ist das Protokoll im Streitfall vor Gericht oder bei der Berufsgenossenschaft nicht verwertbar.
- Eindeutige Identifikation des Prüfobjekts (Hersteller, Typ, Seriennummer, Inventarnummer)
- Standort und Auftraggeber
- Datum der Prüfung und nächster Prüftermin
- Eingesetztes Mess- und Prüfgerät inkl. Kalibrierdatum
- Sichtprüfung, Schutzleiterwiderstand, Isolationswiderstand, Ersatzableitstrom oder Berührungsstrom
- Funktionsprüfung und Gesamtbewertung (bestanden / nicht bestanden / Mangel)
- Name und Unterschrift der befähigten Elektrofachkraft
- Bei Mängeln: konkrete Beschreibung und Empfehlung
Papier vs. Excel vs. App – was ist heute noch zulässig?
Grundsätzlich erlaubt die Norm jede Form der Dokumentation, solange sie lesbar, manipulationssicher und nachvollziehbar archiviert wird. Papierprotokolle erfüllen das zwar, sind aber fehleranfällig, gehen verloren und lassen sich kaum auswerten. Excel-Vorlagen sind ein Anfang, aber rechtlich heikel, weil sie nachträglich verändert werden können – ohne dass jemand es bemerkt.
Eine digitale Prüfprotokoll-Software wie ProtocolHero schreibt jede Änderung mit Zeitstempel mit, ermöglicht digitale Unterschriften auf dem Tablet und legt das fertige PDF revisionssicher im Kundenarchiv ab.
So sparst du mit einer App 60 Minuten pro Prüfung
Klassischer Ablauf mit Papier: Auf der Baustelle messen, abends im Büro abtippen, drucken, unterschreiben lassen, scannen, archivieren. Bei 5 Geräten am Tag sind das schnell 60–90 Minuten reine Doku-Zeit pro Mitarbeiter.
Mit ProtocolHero öffnest du auf dem Tablet die passende Vorlage (DIN VDE 0701/0702 vorausgefüllt), überträgst Messwerte direkt vom Prüfgerät, lässt den Kunden digital unterschreiben – fertig. Das PDF liegt sofort im Archiv und beim Kunden im Postfach.


