Brandschutz9 Min Lesezeit

Brandschutzabschottung – Protokoll-Vorlage (DIN 4102, MLAR, DIN EN 1366)

Eine Brandschutzabschottung (Schottung) verschließt Durchführungen für Kabel, Rohre und Lüftungsleitungen durch feuerwiderstandsfähige Wände und Decken so, dass die geforderte Feuerwiderstandsklasse (F30, F60, F90, F120) erhalten bleibt. Geregelt sind die Anforderungen in der Musterleitungsanlagen-Richtlinie (MLAR/LAR), den Landesbauordnungen sowie den Verwendbarkeitsnachweisen der Hersteller (abZ, abP, ETA nach EOTA/CE). Wer eine Abschottung errichtet, ist nach Bauordnung verpflichtet, deren Einbau zu dokumentieren – Verwender-Erklärung, Fotos vor/nach dem Verschluss, Planreferenz, eindeutige Abschottungs-ID. Im Brandfall ist dieses Protokoll der entscheidende Nachweis, dass die Bauteile fachgerecht errichtet wurden – und im Mängelfall die Grundlage für Gewährleistung und Versicherung.

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Vorschau der Vorlage „Brandschutzabschottung – Protokoll-Vorlage (DIN 4102, MLAR, DIN EN 1366)"
Inhalt der Vorlage

Pflichtangaben jedes Schottungsprotokolls

Projektdaten: Bauvorhaben, Adresse, Auftraggeber, Projektnummer

Eindeutige Abschottungs-ID (z. B. BS-00456) als Protocol-ID – auf Wunsch zusätzlich auf das Schott-Schild geklebt (QR-Code-Etiketten folgen in Kürze)

Planreferenz: Geschoss, Achse, Wand-/Deckenbezeichnung (z. B. "1. OG / Achse C3 / Wand W-12")

Einbauort: Gebäude, Geschoss, Raumnummer, Bauteil (Stahlbetonwand F90, Massivdecke F120, GK-Wand F90 etc.), Anzahl der Etagen bei Steigschacht

Brandmeldeanlage vorhanden ja/nein und besondere Gefahrenbereiche (Serverraum, Rettungsweg, Aufzugsschacht)

Vorher-Zustand mit Foto und Beschreibung (Art der vorgefundenen Durchführung, Mängel, Sanierungsbedarf)

Verwendete Produkte mit Hersteller, Produktname, abZ/abP/ETA-Nummer, F-Klasse (z. B. Hilti CFS-CT F90 nach abZ Z-19.17-1817)

Durchführungen: Anzahl/Art der Kabel, Kabelbündel, Rohre, Lüftungsleitungen mit Durchmesser und Material

Nachher-Zustand mit Foto und Bestätigung der fachgerechten Errichtung nach Verwendbarkeitsnachweis

Verwender-Erklärung (Übereinstimmungserklärung) mit Datum, Name, Unterschrift Errichter und Prüfer

Unterschriften: Errichter, bauleitender Prüfer, Auftraggeber

Brandschutzabschottung digital protokollieren – mit Protocol-ID & Audit-Trail

Verwendbarkeitsnachweise hinterlegt, eindeutige Protocol-ID als Abschottungs-ID, Vorher-/Nachher-Foto und Video mit Geo-Stempel, Verwender-Erklärung per Touch-Unterschrift, BIM-fähige Archivierung – im Brandfall in Sekunden auffindbar. QR-Code-Etiketten folgen in Kürze. Kostenlos testen.

Rechtsgrundlage: MLAR, MBO, DIN 4102 & DIN EN 1366

Die Pflicht zur fachgerechten Abschottung und Dokumentation ergibt sich aus mehreren Quellen. Bauordnungsrechtlich verlangt §40 MBO (Musterbauordnung) und die jeweilige Landesbauordnung, dass Leitungen durch feuerwiderstandsfähige Bauteile so geführt werden, dass eine Brand- und Rauchausbreitung nicht zu befürchten ist. Konkretisiert wird das durch die Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie (MLAR/LAR), die für jede Durchführung einen geprüften Verwendbarkeitsnachweis (abZ – allgemeine bauaufsichtliche Zulassung, abP – allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis, oder ETA mit CE-Kennzeichnung nach EAD/EOTA) fordert. Die Prüfnormen sind DIN 4102-9 (Kabelabschottungen), DIN 4102-11 (Rohrabschottungen) sowie EU-weit harmonisiert DIN EN 1366-3 (Schotts) und DIN EN 1366-4 (Fugen). Verwender (Errichter) müssen nach den Verwendbarkeitsnachweisen eine Übereinstimmungserklärung (Ü-Zeichen oder CE-Konformitätserklärung) ausstellen und das Bauteil mit einem dauerhaft sichtbaren Schott-Schild (Abschottungs-ID, Hersteller, F-Klasse, Datum, Errichter) kennzeichnen.

Vorher-/Nachher-Foto: nicht optional, sondern Beweismittel

Das Foto-Paar ist im Schottungsprotokoll kein nettes Extra, sondern der entscheidende Beleg, dass die Abschottung tatsächlich nach dem geprüften System errichtet wurde. Im Vorher-Foto wird der Zustand der Öffnung dokumentiert (oft mangelhaft verschlossen mit Bauschaum, Dämmwolle ohne Zulassung oder unvollständig). Das Nachher-Foto zeigt das fertige Schott mit eindeutig erkennbarer Schott-Kennzeichnung (Schild mit Abschottungs-ID). Im Brandfall – oder bei einer Sachverständigen-Begutachtung – wird dieses Foto verglichen mit dem im Verwendbarkeitsnachweis abgebildeten Regelaufbau. Stimmen Kabelbelegung, Stopfdichte, Manschettenposition und Beschichtungsstärke nicht überein, hat der Errichter ein massives Haftungsproblem. Tipp: Foto immer mit eingeblendetem Maßstab und Datum aufnehmen; bei Steigschächten ein Foto pro Etage.

Schott-Kennzeichnung: dauerhaft auffindbar über die Protocol-ID

Die MLAR verlangt eine dauerhafte und gut sichtbare Kennzeichnung jeder Abschottung – mindestens mit Abschottungs-ID, Hersteller, F-Klasse, Errichter und Errichtungsdatum. In der Praxis sind diese Schilder oft handgeschrieben, verschmutzen, gehen verloren – und beim nächsten Audit ist die Zuordnung Schott ↔ Protokoll nicht mehr möglich. In ProtocolHero hat jedes Schottungsprotokoll eine eindeutige Protocol-ID, die als Abschottungs-ID auf das Schild übernommen wird. Über diese ID öffnest du das hinterlegte Protokoll mit allen Verwendbarkeitsnachweisen, Fotos, Videos und Unterschriften – auch nach 20 Jahren noch. Bei Nachbelegungen (zusätzliche Kabel) verweist das Protokoll auf die Restbelegungsreserve und dokumentiert jede Änderung mit neuer Version. QR-Code-Etiketten, die direkt zum Protokoll führen, sind in Vorbereitung – heute schon nutzbar über die druckbare Protocol-ID.

Digital protokollieren, BIM-fähig archivieren

Klassisch werden Schottungsprotokolle auf Papier oder im Excel ausgefüllt, mit Polaroid- oder Smartphone-Fotos beigeheftet und in Aktenordnern abgelegt – nach Übergabe oft nicht mehr auffindbar. Bei Brandschauen, Sanierungen oder Versicherungsfällen ist das ein Risiko. ProtocolHero erstellt das Schottungsprotokoll auf dem Tablet direkt vor Ort: Stammdaten und Verwendbarkeitsnachweise sind hinterlegt, jedes Protokoll bekommt eine eindeutige Protocol-ID als Abschottungs-ID, Fotos und kurze Videos werden mit Geo- und Zeitstempel eingebunden, Unterschriften per Touch. Das fertige PDF landet revisionssicher mit Audit-Trail in der Brandschutzdokumentation, auf Wunsch verknüpft mit dem BIM-Modell oder dem CAFM-System. Bei Nachbelegungen oder Wiederholungsprüfungen wird die Historie der Abschottung lückenlos fortgeschrieben.

Häufige Fragen

Fragen zur Vorlage „Brandschutzabschottung"

Mehr als eine Vorlage

Was ProtocolHero zusätzlich für dich übernimmt

Eine Vorlage allein ist erst der Anfang – ProtocolHero macht aus jedem Protokoll einen durchgängigen digitalen Workflow mit KI-Unterstützung, Workflow-Freigaben und revisionssicherem Archiv.

HERO Assistant – KI-Chat für Dokumentenerstellung

Der HERO Assistant ist der eingebaute KI-Chat von ProtocolHero. Du kannst per Spracheingabe ein komplettes Dokument anlegen lassen oder ein bestehendes PDF, Foto oder Word-Dokument hochladen – die KI liest die Struktur aus und baut eine wiederverwendbare Vorlage daraus.

Auto-Fill aus Sprache, Foto und Datei

Beim Ausfüllen kannst du das Dokument per Sprachsteuerung diktieren – die KI ordnet die Inhalte automatisch den richtigen Feldern zu. Oder du lädst Fotos, Scans, Verträge, Datenblätter oder Ausweise hoch: Der HERO Assistant extrahiert die Daten und befüllt das Formular vor – du prüfst und unterschreibst.

Foto- und Video-Upload direkt im Dokument

Zu jedem Bauteil, Messpunkt oder Schadensbild kannst du Fotos und Videos direkt aus der App anhängen. Videos sind besonders nützlich, wenn ein Schadensbild dynamisch ist – ein einzelnes Standbild würde den Befund nicht ausreichend dokumentieren.

Kommentare als Aufgaben – intern und mit dem Kunden

Jede Position im Dokument kann kommentiert und als Aufgabe an einen Kollegen, an dich selbst oder direkt an den Kunden zugewiesen werden. Kommentare können wahlweise rein intern bleiben oder im freigegebenen Kundenlink mitgeteilt werden.

Workflow: Bearbeiter zuweisen, Prüfer freigeben

Dokumente lassen sich an Kollegen weiterleiten und können einen festen Prüfer haben, der die letzte fachliche Freigabe erteilt, bevor das Dokument unterschrieben oder an den Kunden geht.

Activity-Log für lückenlose Nachvollziehbarkeit

Jedes Dokument hat einen vollständigen Aktivitäts-Verlauf: Wer hat wann was geändert, kommentiert, hochgeladen, freigegeben, unterschrieben. Das Log ist auf Wunsch auch im Kunden-Freigabelink sichtbar – ideal für Auditoren, Versicherer und Kunden.

Eindeutige Protocol-ID je Dokument

Jedes Dokument bekommt automatisch eine eindeutige Protocol-ID, mit der es sich zweifelsfrei referenzieren, verlinken und im Audit-Trail wiederfinden lässt.

Neu

Automatische Berichts-Nummerierung

Fortlaufende, lückenlose Berichts-Nummern (z. B. Protokoll-2026-001, 002, 003 …) je Dokumenttyp und Kunde – ohne manuelles Vergeben, ohne Dubletten.

Neu

Web-Formular & Inbox

Vorlagen lassen sich als öffentliches Web-Formular auf der eigenen Website einbinden – ein ausgefülltes Dokument landet automatisch in deiner ProtocolHero-Inbox zur Weiterbearbeitung.

Neu

QR-Code-Etiketten für Anlagen und Bauteile

QR-Code-Etiketten pro Anlage, Bauteil oder Abschottung, die beim Scannen direkt das hinterlegte Protokoll, die Historie und alle Wartungs- bzw. Prüfdokumente öffnen.

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Diese Vorlage in 2 Minuten selbst nutzen

Vorlage übernehmen, an deinen Betrieb anpassen und direkt vor Ort ausfüllen – kostenlos testen, keine Kreditkarte nötig.